Monumente & Entdeckerzeit Castelo de São Jorge
Maurische Festung über der Altstadt
Übersicht
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Lissabon im Überblick – von der Torre de Belém bis zum Castelo de São Jorge, mit Preisen 2026, Gratis-Tipps und Lisboa Card.
Monumente & Entdeckerzeit Maurische Festung über der Altstadt
Monumente & Entdeckerzeit Wehrturm und Wahrzeichen am Tejo
Kirchen & Klöster Hieronymitenkloster in Belém
Aussichtsterrasse mit Azulejos in Alfama
Wahrzeichen & Erlebnis Historische Straßenbahn durch die Altstadt
Wahrzeichen & Erlebnis Neugotischer Gusseisen-Aufzug von 1902 mit Aussicht
Monumente & Entdeckerzeit Entdeckerdenkmal als Karavellenbug in Belém
Plätze & Parks Prachtplatz am Tejo
Fliesenkunst im Kloster Madre de Deus
Miradouros & Aussicht Aussichtsgarten im Bairro Alto
Kirchen & Klöster Romanische Festungskathedrale von 1147
Kirchen & Klöster Klosterruine & Museum
Kuratierte Food-Halle mit Lissabons Spitzenköchen
Kunstmuseum mit Lalique-Sammlung in Avenidas Novas
Kunst- und Architekturmuseum am Tejo in Belém
Aussichtsplatz unter Pinien in Graça
Höchster Aussichtspunkt über Graça
Gelbe Standseilbahn von 1892 in der Bica
Jesuitenkirche mit Goldkapelle aus Rom
Kirchen & Klöster Nationalpantheon in der Kirche Santa Engrácia
Weiße Kuppelbasilika über dem Westen
Stadtpark mit Sichtachse zum Tejo
Triumphbogen mit Aussichtsterrasse
Wahrzeichen & Erlebnis Aquarium im Parque das Nações
Plätze & Parks Rote Hängebrücke & Wahrzeichen am Tejo
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Lissabon trägt seine Sehenswürdigkeiten auf sieben Hügeln über dem Tejo. Wir haben 25 Orte zusammengestellt, die das Stadtbild prägen – von den manuelinischen Welterbe-Monumenten in Belém über die Aussichtsterrassen der Altstadt bis zu den klappernden Standseilbahnen und dem Aquarium am Wasser. Diese Übersicht ordnet sie nach Charakter und sagt Dir, was Eintritt kostet, was frei ist und wo die Lisboa Card spart.
Das Aushängeschild steht in Belém: die Torre de Belém, manuelinischer Wehrturm und UNESCO-Welterbe, seit dem 27. Mai 2026 nach der Restaurierung wieder geöffnet (Zeitfenster nötig, höchstens 900 Besucher am Tag, 15 €). Wenige Schritte entfernt überspannt der Kreuzgang des Mosteiro dos Jerónimos ein ganzes Jahrhundert Seefahrergeschichte (18 €, Kinder bis 12 Jahre frei, montags geschlossen; die angeschlossene Kirche Santa Maria de Belém ist kostenlos). In der Hochsaison buchst Du für das Kloster besser ein Zeitfenster online, sonst drohen Schlangen von bis zu zwei Stunden. Den Hügel der Altstadt krönt das Castelo de São Jorge mit dem weitesten Blick über die Dächer (17 €, Zeitfenster über die offizielle Plattform BOL). Am Flussufer erzählen das Padrão dos Descobrimentos (Vollticket mit Aussichtsplattform und Ausstellung 10 €, Außenbereich frei) und die rote Ponte 25 de Abril von Lissabons Rolle als Hafen- und Entdeckerstadt.
Wer das städtische Leben sucht, fährt mit dem historischen Eléctrico 28 durch die engen Gassen (Einzelfahrt 3,30 € beim Fahrer, 1,90 € mit Navegante-Karte, mit Lisboa Card frei) und steigt in den Elevador de Santa Justa (Bordtarif ca. 6,10 bis 6,20 € für bis zu zwei Fahrten, Stand 2026; die oberste Aussichtsplattform kostet separat 5 €, nur Kartenzahlung) oder den seit dem 1. Juni 2026 wieder fahrenden Elevador da Bica (4,30 € für bis zu zwei Fahrten). Die beiden anderen klassischen Standseilbahnen Glória und Lavra sind nach dem Unglück vom September 2025 weiterhin außer Betrieb – als Ersatz fahren die Buslinien 51E und 19B. Für Familien lohnt das Oceanário de Lisboa im Parque das Nações, eines der größten Aquarien Europas (Erwachsene 25 €, Senioren 17 €, Kinder von 3 bis 12 Jahren 15 €, unter 3 frei; täglich 10 bis 20 Uhr, letzter Einlass 19 Uhr).
Lissabons Sakralbauten reichen von der romanischen Sé de Lisboa von 1147 (Hauptraum frei, Rundgang 7 €, sonntags keine Besichtigung) über die Barockpracht der Igreja de São Roque (Kirche frei, Museum 8 €) bis zur weiß gewölbten Basílica da Estrela. Im Panteão Nacional ruhen Portugals Nationalhelden (10 €), während die Klosterruine des Convento do Carmo die Spuren des Erdbebens von 1755 unter freiem Himmel bewahrt (7 €, sonntags geschlossen).
Bei den Museen ist Lissabon 2026 im Umbruch: Das Museu Calouste Gulbenkian zeigt seine Gründungssammlung erst nach der Wiedereröffnung im Juli 2026 wieder (Kombiticket ab 10 €, sonntags ab 14 Uhr und für Kinder unter 12 frei, Garten dauerhaft kostenlos). Das Museu Nacional do Azulejo bleibt wegen Sanierung geschlossen; die Wiedereröffnung wird im Laufe des zweiten Halbjahrs 2026 erwartet, ein bestätigtes Datum gibt es nicht (Stand Juni 2026). Vor der Schließung kostete der Eintritt 8 €, die neuen Preise stehen noch nicht fest – vor dem Besuch prüfen. Geöffnet hat das MAAT am Flussufer (16 €, begehbares Dach frei). Verschnaufpausen bieten die großen Plätze und Parks – die Praça do Comércio mit dem Arco da Rua Augusta (Aussichtsterrasse 5 €) und der Parque Eduardo VII mit seiner Sichtachse zum Tejo.
Viele der schönsten Aussichten kosten nichts. Die Miradouros Santa Luzia, Senhora do Monte, Graça und São Pedro de Alcântara sind frei zugänglich, ebenso die Plätze und der Time Out Market – eine kuratierte Food-Halle mit 26 Restaurants und 8 Bars, in der Du nur Deinen Verzehr zahlst (ausschließlich per Karte). Gratis ist auch die Klosterkirche Santa Maria de Belém mit den Gräbern von Vasco da Gama und Camões; nur der Kreuzgang des Jerónimos-Klosters kostet Eintritt. Eine erweiterte Auswahl der Aussichtsterrassen samt Anfahrt versammelt der Ratgeber Miradouros in Lissabon. Eintritt verlangen vor allem die Monumente und Museen – hier rechnet sich für mehrere Häuser die Lisboa Card (24h 31 €, 72h 62 €), die Torre de Belém, Jerónimos, Castelo, Panteão, Padrão und den Arco da Rua Augusta freischaltet (Einzeltickets zusammen 75 €) und obendrein den Nahverkehr samt Standseilbahnen abdeckt. Eigenständig zu zahlen bleiben das Oceanário (nur 15 % Rabatt) und die oberste Plattform des Elevador de Santa Justa (5 €, nur die Fahrt ist mit der Card frei).
Die angenehmste Reisezeit sind Frühjahr (März bis Mai) und Herbst (September bis Oktober); im Juli und August bilden sich vor Jerónimos, Castelo und Oceanário die längsten Schlangen, und bei den großen Häusern führt an Online-Zeitfenstern kaum ein Weg vorbei. Für alle 25 Orte brauchst Du realistisch drei volle Tage. Tag eins gehört Baixa, Chiado und Bairro Alto mit Praça do Comércio, Santa Justa, Carmo-Ruine, São Roque, Bica und Time Out Market. Tag zwei führt durch Alfama und Graça – Castelo (1,5 bis 2 Stunden), Sé, die Miradouros und das Panteão, dazu eine Fahrt mit der 28. Tag drei beginnt vormittags in Belém als halber Tag (Jerónimos 1 bis 1,5 Stunden, Torre 45 bis 75 Minuten, Padrão), nachmittags bleibt Zeit für das Oceanário oder das Gulbenkian mit dem Parque Eduardo VII. In zwei Tagen schaffst Du den Kern, aber nicht Aquarium und Gulbenkian. Nach Belém nimmst Du den CP-Vorortzug der Linha de Cascais ab Cais do Sodré (7 bis 9 Minuten), die Tram 15E oder den Bus 728. Wie Du Dich zwischen den Stationen bewegst, erklärt der Ratgeber Nahverkehr in Lissabon; was die Karte dabei spart, rechnet der Ratgeber Lisboa Card vor.
Ganz ohne Eintritt sind die großen Miradouros und öffentlichen Plätze – etwa der <a href="/miradouro-de-santa-luzia/">Miradouro de Santa Luzia</a>, der <a href="/miradouro-da-senhora-do-monte/">Miradouro da Senhora do Monte</a>, der <a href="/miradouro-da-graca/">Miradouro da Graça</a>, der <a href="/miradouro-de-sao-pedro-de-alcantara/">Miradouro de São Pedro de Alcântara</a> sowie die Fläche der <a href="/praca-do-comercio/">Praça do Comércio</a> und der <a href="/parque-eduardo-vii/">Parque Eduardo VII</a>. Das stärkste Gratis-Argument in Belém ist die Klosterkirche Santa Maria de Belém am <a href="/mosteiro-dos-jeronimos/">Mosteiro dos Jerónimos</a> mit den Gräbern von Vasco da Gama und Camões – nur der Kreuzgang kostet 18 €. Frei betreten lassen sich auch die <a href="/basilica-da-estrela/">Basílica da Estrela</a> und die <a href="/igreja-de-sao-roque/">Igreja de São Roque</a>, dort sind nur Zusatzbausteine wie Museum, Kuppel oder Krippe kostenpflichtig. Der <a href="/time-out-market/">Time Out Market</a> kostet ebenfalls keinen Eintritt – Du zahlst nur Deinen Konsum, und zwar ausschließlich per Karte.
Das manuelinische Wahrzeichen ist die <a href="/torre-de-belem/">Torre de Belém</a> am Tejo, UNESCO-Welterbe und seit dem 27. Mai 2026 nach der Restaurierung wieder geöffnet. Der Zutritt läuft über fest gebuchte Zeitfenster (höchstens 900 Besucher pro Tag), der Eintritt kostet 15 € und ist mit der Lisboa Card frei – die Zeitfenster-Reservierung brauchst Du trotzdem. Wer nur eine Sache sieht, sollte den Turm mit dem nahen <a href="/mosteiro-dos-jeronimos/">Mosteiro dos Jerónimos</a> in Belém verbinden.
Wir stellen 25 Sehenswürdigkeiten ausführlich vor – vom Aussichtspunkt über Monumente und Kirchen bis zu Museen, Plätzen und Erlebnisorten. Dazu zählen die großen Klassiker wie die <a href="/torre-de-belem/">Torre de Belém</a>, das <a href="/castelo-de-sao-jorge/">Castelo de São Jorge</a> und das <a href="/oceanario-de-lisboa/">Oceanário</a>, aber auch typisch lissabonnerische Erlebnisse wie der <a href="/eletrico-28/">Eléctrico 28</a> und der <a href="/elevador-de-santa-justa/">Elevador de Santa Justa</a>. Für alle 25 brauchst Du realistisch drei volle Tage.
Für eine kompakte Sightseeing-Tour meistens ja. Die Lisboa Card 2026 kostet 31 € (24h), 51 € (48h) oder 62 € (72h) und gibt rund 52 Attraktionen frei – darunter Torre de Belém, Mosteiro dos Jerónimos, Castelo de São Jorge, Panteão Nacional, Padrão dos Descobrimentos und der Arco da Rua Augusta, deren Einzeltickets zusammen schon 75 € kosten – plus unbegrenzten Nahverkehr inklusive Tram 28, Standseilbahnen und den Zügen nach Sintra und Cascais. Am schnellsten rechnet sich ein Belém-Tag mit der 24h-Card – Torre (15 €), Jerónimos (18 €) und Padrão (10 €) kosten einzeln 43 € statt 31 €. Wichtige Ausnahmen bleiben das <a href="/oceanario-de-lisboa/">Oceanário</a> (nur 15 % Rabatt) und die oberste Plattform des <a href="/elevador-de-santa-justa/">Elevador de Santa Justa</a> (5 € extra, nur die Fahrt ist frei).
Belém liegt etwa 6 bis 7 Kilometer westlich der Baixa. Am schnellsten ist der CP-Vorortzug der Linha de Cascais ab Cais do Sodré, der die Strecke zum Bahnhof Belém in 7 bis 9 Minuten schafft – beachte, dass die grüne Metrolinie am Cais do Sodré endet und Du dort in den Zug umsteigst. Die historische Tram 15E ab Praça da Figueira oder Praça do Comércio braucht je nach Verkehr 25 bis 40 Minuten, fährt dafür aber direkt am Tejo entlang; alternativ hält auch der Bus 728 rund 150 Meter vor dem Kloster. Zug, Tram und Bus sind in der Lisboa Card enthalten – das Ticketsystem erklärt der Ratgeber <a href="/nahverkehr/">Nahverkehr in Lissabon</a>.
Die familienfreundlichste Adresse ist das <a href="/oceanario-de-lisboa/">Oceanário de Lisboa</a> im Parque das Nações, täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet (letzter Einlass 19 Uhr); Kinder von 3 bis 12 Jahren zahlen 15 €, unter 3 Jahren ist der Eintritt frei. Bei Kindern beliebt sind auch Fahrten mit dem <a href="/eletrico-28/">Eléctrico 28</a>, dem <a href="/elevador-de-santa-justa/">Elevador de Santa Justa</a> und dem <a href="/elevador-da-bica/">Elevador da Bica</a>, weil hier das Verkehrsmittel selbst die Attraktion ist. Mehr Ideen sammelt der Ratgeber <a href="/mit-kindern/">Lissabon mit Kindern</a>.
Das <a href="/museu-nacional-do-azulejo/">Museu Nacional do Azulejo</a> ist seit November 2025 wegen Sanierung zu; die Wiedereröffnung wird im Laufe des zweiten Halbjahrs 2026 erwartet, ein bestätigtes Datum gibt es nicht (Stand Juni 2026). Die Gründungssammlung des <a href="/museu-gulbenkian/">Museu Calouste Gulbenkian</a> kehrt zur Wiedereröffnung im Juli 2026 zurück – der Garten ist durchgehend frei zugänglich. Außer Betrieb bleiben nach dem Unglück vom September 2025 die Standseilbahnen Glória und Lavra (Ersatzbusse 51E und 19B). Wieder offen sind die <a href="/torre-de-belem/">Torre de Belém</a> (seit dem 27. Mai 2026) und der <a href="/elevador-da-bica/">Elevador da Bica</a> (seit dem 1. Juni 2026).