Eintritt
Panteão Nacional: Eintrittsticket
Vormittagsschicht von 10 bis 14 Uhr oder Nachmittagsschicht ab 14 Uhr bis zur Schließung. Das E-Ticket zeigst du am Eingang vor.
4.2 (71) · Tiqets
ab 10 €
Nicht stornierbar, keine Umbuchung
Ticket buchenNationalpantheon in der Kirche Santa Engrácia
Barocke Kuppelkirche in Alfama und Ruhestätte großer Portugiesen, von Amália Rodrigues bis Eusébio. Mit Dachterrasse über den Dächern und dem Tejo.
Tickets
Du buchst eine Schicht, vormittags oder nachmittags, und gehst innerhalb dieser Zeit hinein, wann es dir passt.
Eintritt
Vormittagsschicht von 10 bis 14 Uhr oder Nachmittagsschicht ab 14 Uhr bis zur Schließung. Das E-Ticket zeigst du am Eingang vor.
4.2 (71) · Tiqets
ab 10 €
Nicht stornierbar, keine Umbuchung
Ticket buchenDas Panteão Nacional ist in der barocken Kirche Santa Engrácia untergebracht, deren gewaltige weiße Kuppel die Silhouette des östlichen Alfama prägt. Der Neubau wurde ab 1682 nach Entwurf des Architekten João Antunes (1643-1712) auf einem griechischen Kreuzgrundriss begonnen, die Kuppel aber erst 1966 vollendet. Diese fast 300-jährige Bauzeit machte „obras de Santa Engrácia" im Portugiesischen zum geflügelten Wort für ein Projekt ohne Ende. Seit der Fertigstellung dient das Bauwerk als Nationalpantheon und ehrt herausragende Portugiesen.
Unter der Kuppel und in den Seitennischen sind bedeutende Persönlichkeiten aus Politik, Literatur, Musik und Sport bestattet:
Hinzu kommen Ehren-Kenotaphe - Gedenkmäler ohne Grab, für Nationalhelden, deren Gebeine anderswo liegen: Luís de Camões, Pedro Álvares Cabral, Afonso de Albuquerque, Nuno Álvares Pereira, Vasco da Gama, Heinrich den Seefahrer und den als „Konsul von Bordeaux" bekannten Diplomaten Aristides de Sousa Mendes.
Der eigentliche Höhepunkt für viele Besucher liegt nicht im Inneren, sondern oben: Eine umlaufende Dachterrasse rund um die Kuppel öffnet den Blick über die Dächer von Alfama, den Tejo und das Hafenviertel bis zum Containerterminal im Osten. Weil der Panteão deutlich weniger besucht ist als die großen Monumente in Belém, ist diese Aussicht oft fast für sich allein zu haben, eine ruhige Alternative zu den bekannten Miradouros wie Santa Luzia und der Miradouro da Graça.
Plane 45 bis 60 Minuten ein. Geöffnet ist Dienstag bis Sonntag, im Sommer (Apr-Sep) von 10:00 bis 18:00 Uhr (letzter Einlass 17:30 Uhr), im Winter (Okt-Mär) bis 17:00 Uhr; montags bleibt das Pantheon geschlossen, ebenso am 1. Januar, an Ostersonntag, am 1. Mai, am 13. Juni und am 24.-25. Dezember. Am ruhigsten ist es vormittags.
Der Eintritt kostet 10 € (Stand 2026). 50 % Ermäßigung gibt es für 13- bis 24-Jährige, Personen ab 65 sowie das Familienticket; frei sind unter anderem Kinder bis 12 Jahre. Mit der Lisboa Card ist der Besuch ohne Aufpreis enthalten. Tickets gibt es vor Ort oder online über die offizielle byMEO-Blueticket-Plattform der Museus e Monumentos de Portugal; Schlangen sind hier selten ein Problem.
Der Panteão liegt am Campo de Santa Clara in Alfama, ohne direkten Metro-Anschluss. Übliche Anfahrt ist die Tram 28 oder der Bus 734 bis zum Campo de Santa Clara. Dienstags und samstags breitet sich gleich nebenan der berühmte Trödelmarkt Feira da Ladra aus, wer den Markt mitnehmen will, plant seinen Besuch auf diese Tage und kommt am besten am Vormittag.
Der Miradouro de Santa Luzia ist Alfamas berühmte Aussichtsterrasse mit Pergola, Azulejos und Postkartenblick über die roten Dächer zum Tejo. Frei zugänglich an der Tram 28.
Offiziell Miradouro Sophia de Mello Breyner Andresen: ein weiter, von Schirmpinien beschatteter Platz oberhalb der Mouraria mit Blick auf Castelo und Tejo.
Die gelbe Carris-Linie 28E rumpelt durch die steilen Gassen von Graça, Alfama und Estrela, eine Sightseeing-Fahrt zum Nahverkehrspreis, von Martim Moniz bis Campo de Ourique.
Die maurische Festung krönt Lissabons höchsten Hügel, mit begehbaren Zinnen, Pfauen im Hof und dem schönsten Rundumblick über die Altstadt und den Tejo.
Der höchstgelegene Aussichtspunkt der Lissaboner Innenstadt mit breitem Panorama über Altstadt, Castelo, Tejo und Brücke. Frei zugänglich, beliebt zum Sonnenuntergang.
Lissabons älteste Kirche von 1147, ein romanischer Festungsbau mit zwei Türmen, gotischem Chorumgang und Schatzkammer, an dem die gelbe Tram 28 vorbeirumpelt.