Lissabons Schaufenster der Entdeckerzeit
Belém liegt rund sechs Kilometer westlich des Zentrums am breiten Tejo und ist das Viertel, in dem Lissabon seine goldene Epoche der Seefahrt zelebriert. Hier brachen einst die Karavellen zu den großen Entdeckungsfahrten auf, und hier stehen heute die schönsten Monumente jener Zeit dicht beieinander: das Mosteiro dos Jerónimos, die Torre de Belém und das Padrão dos Descobrimentos.
Museen und Pastéis
Belém ist auch ein Museumsviertel: das moderne MAAT am Wasser, das Kutschenmuseum und das Berardo-Kunstmuseum. Und natürlich die Konditorei Pastéis de Belém, die seit 1837 das Original der Pastéis de Nata nach geheimem Rezept bäckt – die Schlange gehört dazu. Wegen der vielen Höhepunkte sollte man Belém einen halben bis ganzen Tag widmen.
Weitläufig und grün
Anders als die engen Altstadtviertel ist Belém weit und offen, mit Parks, der Uferpromenade und viel Platz. Ein entspannter Kontrast zum Trubel der Innenstadt – ideal für einen ruhigeren Sightseeing-Tag.