lissabon.info

Bairro Alto

Nachtleben-Hochburg mit Bars & Fado

Lissabons quirligstes Ausgehviertel auf dem Hügel über der Baixa: enge Gassen voller Bars und Fado-Lokale, der Aussichtsgarten São Pedro de Alcântara und der Elevador da Bica.

Traditionelle Fassaden im Bairro-Alto-Viertel mit blauen portugiesischen Azulejos-Kacheln und charakteristischer historischer Architektur.

Zwei Gesichter

Das Bairro Alto („hohes Viertel") liegt auf dem Hügel westlich der Baixa und zeigt zwei ganz verschiedene Gesichter. Tagsüber ist es ein ruhiges, fast verschlafenes Gassenviertel mit kleinen Läden, Vintage-Shops und Plattenläden. Nachts verwandelt es sich in Lissabons lebhafteste Ausgehmeile: In den engen Gassen drängen sich Bars, und die Menschen feiern mit dem Getränk in der Hand auf der Straße.

Fado, Bars und Aussicht

Hier hört man traditionellen Fado in intimen Lokalen ebenso wie elektronische Musik. Am oberen Rand liegt der elegante Aussichtsgarten São Pedro de Alcântara mit Blick aufs Castelo, dazu die prunkvolle Barockkirche São Roque. Hinunter zum Fluss führt die malerische Standseilbahn Bica.

Zum Wohnen?

Zentral und voller Charakter, aber wer früh schlafen will, sollte die lauten Kerngassen meiden. Ruhiger wohnt es sich im benachbarten, eleganten Príncipe Real oder im Chiado, beide nur wenige Minuten entfernt.

Rund um Bairro Alto

Brunnen auf dem Miradouro São Pedro de Alcântara mit Aussicht über die Altstadt und Alfama.

Miradouro de São Pedro de Alcântara

Der Miradouro de São Pedro de Alcântara ist ein zweistöckiger Aussichtsgarten am Rand des Bairro Alto mit Büsten, Brunnen und freiem Blick über die Baixa zum Castelo de São Jorge.

Der prunkvolle Innenraum der Igreja de São Roque mit vergoldeten Kapellen

Igreja de São Roque

Hinter schlichter Fassade verbirgt die Jesuitenkirche im Bairro Alto eine der prunkvollsten Barockkapellen der Welt, in Rom aus Gold, Silber und Lapislazuli gefertigt.

Die gelbe Standseilbahn Elevador da Bica in ihrer steilen Gasse

Elevador da Bica

Die gelbe Standseilbahn von 1892 klettert eine der steilsten, fotogensten Gassen Lissabons hinauf - Nationaldenkmal zwischen Bairro Alto und Cais do Sodré.

Die Basílica da Estrela mit Kuppel und Glockentürmen, davor eine gelbe Tram

Basílica da Estrela

Die Real Basílica e Convento do Santíssimo Coração de Jesus von 1790 krönt einen Hügel im Westen Lissabons, mit Marmorinnerem, dem Grab Marias I. und Korkkrippe.

Ruinen der Igreja do Carmo mit charakteristischen gotischen Bögen in Chiado, zerstört im Erdbeben von 1755.

Convento do Carmo

Die dachlose gotische Klosterruine über der Baixa erinnert an das Erdbeben von 1755, ihr offenes Gewölbe gen Himmel ist heute Mahnmal und archäologisches Museum.

Der begrünte Bau des Museu Calouste Gulbenkian

Museu Gulbenkian

Das Museu Calouste Gulbenkian zeigt die private Weltklasse-Sammlung des Ölmagnaten, von altägyptischer Kunst über Rembrandt bis zu rund 200 Lalique-Objekten, dazu ein freier Park.

Die Buchsbaum-Parterres des Parque Eduardo VII mit Blick über die Stadt

Parque Eduardo VII

Lissabons großer Innenstadtpark steigt mit streng gemusterten Hecken den Hang hinauf, oben ein weiter Blick die Avenida da Liberdade hinab bis zum Tejo. Park gratis, Estufa Fria separat.

Die Markthalle des Time Out Market mit langen Gemeinschaftstischen

Time Out Market

In der historischen Mercado da Ribeira bündeln über zwei Dutzend Stände die besten Köche und Lokale Lissabons unter einem Dach, die populärste Food-Halle der Stadt.